| Keyboards | Gerhard "Hugo" Laartz | gründete MSB 1968 |
| Posaune | Dagobert Darsow | seit 1974 |
| Bass | Jörg Dobersch | seit 2011 |
| Trompete | Ferry Grott | seit 1986 |
| E-Gitarre | Wolfgang "Nick" Nicklisch | seit 2011 |
| Schlagzeug | Matthias Fuhrmann | seit 2011 |
| Saxophon | D.-Mercedes Wendler | seit 2007 |
| Gesang | André Siodla | seit 2011 |
Die erste internationale Erwähnung des jetzigen Bandleaders Gerhard Hugo
Laartz stammt aus dem Jahre 1967,als die amerikanische
Musikfachzeitschrift Ludwig Drummer über die Aktivitäten seiner ersten
Band, den Music Stromers, berichtete.
Nachdem diese Band mit Auftrittsverbot belegt wurde, gründeten Hugo,
Eugen Hahn (b), Andreas Altenfelder (tp), Jürgen Fritsch (sax), Klaus
Nowodworski (voc), Günter Dobrowolski (git) und Gunther Wosylus (dr) im
Juli 1968 das Modern Septett, welches kurze Zeit später durch Hinzunahme von Conrad Bauer (tb) und Wechsel des Drummers (Karl-Jürgen Rath) zur Modern Soul Band wurde.
Ab November 1969 liefen die ersten Rundfunkproduktionen, 1970 folgte
ein einmonatiges Gastspiel im Berliner Friedrichstadtpalast.
1973 und 1977 fusionierte MSB zeitweilig für größere Tourneen mit der Klaus Lenz Band zur Klaus Lenz Modern Soul Big Band.
Von einem dieser Livekonzerte erschien im Januar 2001 eine CD. Weitere
Tourneegäste der MSB waren u.a. Veronika Fischer, Uschi Brüning, Stefan
Diestelmann und Ernst Ludwig Petrowski. MSB zählte zu den
meistproduzierten Bands beim damaligen DDR-Rundfunk; die erste Live-LP
erschien 1976 bei AMIGA.
Im Sommer 1982 konnte sich Christian Schmidt mit seiner rauen Cocker-Stimme als neuer Frontmann am Mikro profilieren.
Im Jahre 1983 als Highlight: 15 Jahre MSB mit den Gästen Angelika
Weitz, Rosay Wortham (USA) sowie Peter Herbolzheimer mit dem
Rundfunkorchester.
1986 bis 1989 u.a. mehrere Auslandstourneen, 1991 Einspielung der CD Moods,
auf der im Gegensatz zu den früheren ausschließlich in deutsch
veröffentlichten Texten alle Texte in alter Soul-Tradition in
englischer Sprache sind.
Ab 1994 arbeitet MSB in konstanter Besetzung, im Juli 1999 kehrt Klaus
Nowodworski wieder als Frontmann zurück, verstirbt jedoch im Dezember
2001 völlig unerwartet.
Seinen Platz nahm für kurze Zeit Michael Barakowski (bekannt u.a. durch seinen Hit Zeit, die nie vergeht)
ein. Als dieser sich doch wieder mehr seiner ehemaligen Band Perl und
eigenen Projekten zuwendet, nimmt Dirk Lorenz (Berlin Blues Brothers)
das Mikrofon in die Hand. Ab sofort singt nun wieder Christian
Schmidt bei MSB!!
1999 wurde die CD Rolling Mann, ein Querschnitt aus 30 Jahren MSB, realisiert.
Am 7. und 8. September 2003 feierte die Band gemeinsam mit vielen
Ehrengästen wie z.B. Uschi Brüning, Conny Bauer, Ernst Ludwig
Petrowski, Klaus Lenz, Reinhard Lakomy und vielen weiteren sowie einem
fantastischen Publikum ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum.
Die vorerst letzte, 2004 veröffentlichte CD Soul Time Live entstand aus einem Live-Mitschnitt im Dezember 2003.
Seit April 2007 arbeitet die Band an ihrer neuen CD, die zum
40-jährigen Bühnenjubiläum Mitte 2008 erhältlich sein wird und in alter
Tradition ausschließlich mit deutschen Texten arbeitet. Als Auskopplung
ist derzeit bereits die Single Sommer in Berlin erschienen.
Im März 2008 erschien das Portrait Highway Rock – 40 Years Modern Soul Band, wobei fast ausschließlich bisher unveröffentlichte Titel auf der CD zu finden sind.
Höhepunkt 2008 waren die Konzerte am 11. und 12. Juli mit
hochkarätigen Gästen anlässlich des 40. Jahrestages des Bestehens der
Band. "40Jahre MSB" DVD und Doppel CD ab sofort im Handel, oder
bei den Konzerten erhältlich.
Anmerkung eines Veranstalters:
„MSB gehört zu den wichtigsten und beliebtesten Bands der ehemaligen
DDR, ihre Konzerte sind rar und volle Säle sind vorprogrammiert.“
So wundert es nicht, dass Veranstalter keine Probleme hatten, die
Modern Soul Band auf der Bühne neben internationale Musiker wie z.B. Them, ELO oder Mother’s Finest zu stellen.
Gesang: Klaus
Nowodworski, Henry Kotowski, Regine Dobberschütz, Ingrid Pollow,
Barbara Kuster, Gonda Streibig, Dirk Lorenz, Christian Schmidt
Gitarre:
Günter Dobrowolski, Hansi Biebl, Eberhard Klunker, Jens Jensen,
Uwe Haßbecker, Gerd Unger, Volker Reichelt, Andre Horvath, „Grete"
Fischer, Gisbert "Pitti" Piatkowski
Bass: Eugen Hahn, Carsten Muttschall, Bernd Herchenbach, Mathias Kühne, Christian Liebig
Schlagzeug:
Gunther Wosylus, Karl-Jürgen Rath, Ulrich Kersten, Günter Franke,
Stefan Geuther, Jörg Knobloch, Klaus Döring, Bernd Haucke, Roger
Heinrich
Saxophon:
Jürgen Fritsch, Caspar Hansmann, Axel Glenn Müller, Helmut Forsthoff,
Hans Raths, Joachim Schmauch, Andre Erdmann, Andy Wieczorek, Frank
Fritsch
Trompete: Andreas Altenfelder, Jochen Gleichmann, C. D. Knispel, Siegbert Rotbart, Christian Höhle, Andreas Hillmann
Posaune: Conrad Bauer
Zu den Textautoren der Band gehörten u.a.: Ingeburg Branoner, Michael Sellin, Jochen Kramer, Jens Gerlach, Bernd Maywald, Fred Gertz, Lenz Fuhrmann.